Haus bauen in Rheinland-Pfalz - Hausbau in Ludwigshafen am Rhein

Einwohner ca. 163.560 (31. Dez. 2006)
Größe km² ca. 77,68
KFZ Zeichen: LU

Hausbau als Massivhaus oder Fertighaus in Rheinland-Pfalz - Ludwigshafen am Rhein

Kundenorientiert - Schnell - Kompetent - Zuverlässig planen und bauen wir Ihr Massivhaus in  Ludwigshafen am Rhein

Um von Beginn an einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sind unsere Bauberater /innen in der Regel Architekten oder Bausachverständige, die auf Basis ihrer Kenntnise eine umfassende Beratung und individuelle Bauplanung für Sie erbringen können. Während der Bauberatung und der Bauplanung werden Ihre Wünsche in Bezug auf Architektur, Ausstattung und Ausbaustufe definiert und in einer Entwurfsplanung und Baubeschreibung eindeutig festgeschrieben. Diese Vorgehensweise bringt frühzeitige Klarheit hinsichtlich der endgültigen Baukosten und schützt Sie vor unangenehmen Überraschungen in der Bauphase.
Ob Einfamilienhaus, Bungalow, Stadtvilla, Doppelhaus oder Reihenhaus: Bei uns bauen Sie kein "Haus von der Stange", sondern ein Architektenhaus nach Ihren Vorstellungen und Wünschen. Unsere Haustypen sind sind in ihrer Architektur, Farbe, Ausstattung und Ausbaustufe variabel.

Wir möchten unseren Bauherren nicht nur zufrieden stellen, sondern begeistern und weil gute Beziehungen mit einem aufregenden Flirt beginnen, laden wir Sie ein, uns auf diesen Seiten noch etwas näher kennen zu lernen:

Wir planen und bauen Ihr Massivhaus oder Fertighaus in Rheinland-Pfalz auch in Ludwigshafen am Rhein

Wir bieten:

  • individuelle Architektur für jedes Haus
  • Bauplanung von Bauantrag bis Ausführungsplanung inkl. Baugrundgutachten
  • Individuelle Kalkulation und Hausbau zum Festpreis
  • Komplette Ausstattungsbemusterung und Beratung während des Hausbaus
  • Bauleitung bis zur Hausübergabe durch unsere Bauunternehmen
  • Rundumservice und Betreuung vor, während und nach dem Bau 
Unsere Bauunternehmen sind anerkannte und zuverlässige Handwerksbetriebe, welche Ihr Haus als Generalunternehmen bauen. Generalunternehmer (GU) übernehmen die Organisation Ihres Bauwerkes, die Bauleitung und die Ausführung. Dabei koordiniert ein GU auch die Subunternehmergewerke (z.B. Heizung-,Sanitär-,Elektroinstallation) und haftet für die ordnungsgemäße und mangelfreie Bauausführung aller Gewerke.

 


Geografie

Ludwigshafen liegt in den Auen am linken Rheinufer des Oberrheingrabens, gegenüber der Mündung des Neckars in den Rhein.

Klima

Ludwigshafen hat ein sehr mildes und trockenes Klima. Im Sommer wird es, durch die Nähe zum Rhein, oft überdurchschnittlich drückend schwül. Außerdem suchen in dieser Jahreszeit stärkere Unwetter die Stadt heim, die vom Süd-Westen bis Westen herankommen. Die bisherige Höchsttemperatur wurde im August während der Hitzewelle 2003 erreicht und betrug 40,1 Grad. Das höchste Monatsmittel wurde im Juli 2006 mit 25,18 Gad gemessen. Die Norm ist ca. 20 Grad. Am 11. August 2006 wurde im Landkreis Ludwigshafen (Rhein-Pfalz-Kreis) nähe Maxdorf ein Tornado bzw. Funnel beobachtet.

Geschichte

Der Raum Ludwigshafen ist bereits seit sehr früher Zeit besiedelt. Im Bereich des Ortsteils Rheingönheim existierte das Römerkastell Rufiniana. Durch die Gemarkung der Ortsteile Maudach und Oggersheim führte die wichtige Römerstraße von Speyer nach Worms.

1607 gründet Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz am Westufer des Rheins die Mannheimer Rheinschanze als Brückenkopf der Festung Mannheim. Sie wird nach der Neugründung der Stadt Mannheim 1720 weiter ausgebaut. Die Festung wird zwischen 1799 und 1804 von französischen Truppen geschleift.

1811 entsteht an dieser Stelle ein privater Schiffslandeplatz am Rhein. Nach dem Wiener Kongress 1815 kommt die links des Rheins gelegene Pfalz zu Bayern, die rechts des Rheins gelegene Pfalz mit der ehemaligen Hauptstadt Mannheim zu Baden. Das Gebiet der späteren Stadt Ludwigshafen gehört somit zunächst zum Distrikt beziehungsweise Kanton Mutterstadt des Landkommissariats Speyer im Rheinkreis.

Ab 1820 entsteht auf dem Gelände ein privates Handelshaus, das 1843 vom bayerischen Staat erworben wird. Dieser benennt es zu Ehren von König Ludwig I. von Bayern in Ludwigshafen um und unterstützt die rasche Aufsiedelung als Gegenpol zur badischen Stadt Mannheim. Neun Jahre später wird die aufstrebende Siedlung zu einer selbständigen Gemeinde innerhalb des Landkommissariats Speyer, heute einem Landkreis vergleichbar, erklärt, die mit Wirkung vom 14. April 1853 formell errichtet wird. Ihre Gemarkungsfläche beträgt 366 ha, die sie wie folgt erhält: 240 ha von der Gemeinde Friesenheim und 126 ha von der Gemeinde Mundenheim. Beide Orte werden später eingemeindet.

1852 verlieh König Maximilian II. Ludwigshafen die Rechte einer Gemeinde:

"Seine Majestät der König haben die Bildung einer eigenen politischen Gemeinde Ludwigshafen, bestehend aus den Ansiedlungen zu Ludwigshafen, den Hemshöfen, dem Ganter- und Rohrlachhofe, so dann der Gräfenau, ferner die Bannabteilung zwischen den Gemeinden Friesenheim, Mundenheim und Ludwigshafen allergnädigst zu genehmigen geruht."

Am 8. November 1859 wird die Gemeinde Ludwigshafen zur Stadt erhoben und bildet ab 1860 einen eigenen Distrikt innerhalb des Landkommissariats Speyer. Am 8. Mai 1865 wird die Konzession zur Ansiedelung der Firma BASF erteilt. Diese Firma war kurz zuvor als "Badische Anilin- und Sodafabrik" errichtet worden, hatte aber vom Mannheimer Gemeinderat kein Gelände zugebilligt bekommen, weshalb die "badische" Firma nach Ludwigshafen in die Pfalz übersiedelte. Aus ihr wird später ein weltweit operierender Konzern, der das Gesicht der Stadt und deren Geschichte bis heute nachhaltig prägt; die Bezeichnung „Aniliner“ entstand.

1882 erhält die Stadt zur Unterscheidung von gleichnamigen anderen Orten den Namenszusatz "am Rhein" und 1886 wird das bisherige Landkommissariat Speyer in ein Bezirksamt umgewandelt und gleichzeitig geteilt. Damit wird Ludwigshafen Sitz eines eigenen Bezirksamtes, aus dem später der Landkreis Ludwigshafen (heute Rhein-Pfalz-Kreis) hervorgeht.

1891 wird die nördlich der Stadt gelegene Gemeinde Friesenheim eingegliedert. Es folgen bis 1974 weitere Eingemeindungen.

1920 wird Ludwigshafen kreisunmittelbar, das heißt es scheidet aus dem Landkreis Ludwigshafen aus, bleibt aber zunächst noch unter der Finanzhoheit des Landkreises. Der Bürgermeister erhält den Titel Oberbürgermeister. 1925 wird Ludwigshafen Großstadt.

Im Zweiten Weltkrieg ist Ludwigshafen zusammen mit Mannheim mit seinen kriegswichtigen Industrien einer der am meisten bombardierten Ballungsräume in Süddeutschland. Über 80 Prozent der Bebauung im Innenstadtbereich werden durch die 124 zum Teil verheerenden Luftangriffe völlig zerstört. Während des 2. Weltkriegs werden in Ludwigshafen etwa 50.000 ausländische Arbeitskräfte und Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit herangezogen. Ohnehin schon harten Arbeits- und Lebensbedingungen ausgesetzt - dies gilt vor allem für die sogenannten Ostarbeiter - haben die Zwangsarbeiter besonders zu leiden unter den Auswirkungen der Bombardements. Aufgrund der unterschiedlichen Politik der Besatzungsmächte im besetzten Deutschland dauert es in Ludwigshafen im Vergleich zu anderen Städten relativ lange, bis der Wiederaufbau voll ins Rollen kommt. Die Stadt wird eilig im einfachen Stil wieder aufgebaut, mit dem Ziel, dem akuten Wohnraummangel auch in der Innenstadt zu begegnen. Daher fehlt es im Stadtbild fast überall an repräsentativer Bebauung sowie an großen Kaufhäusern.

Verkehrstechnisch werden in den 60er-Jahren Projekte in gewagterer Größenordnung umgesetzt. Neben der Bahnhofsverlegung und der Auflassung der Bahnanlagen zwischen den Stadtteilen Nord und Mitte verwirklicht das Projekt Visitenkarte den Bau von Hochstraßen nach amerikanischem Vorbild.

Im Zuge der rheinland-pfälzischen Gebietsreform wird 1974 die Gemeinde Ruchheim eingegliedert. Damit erreicht das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.

1997 startet mit AnschLUss 2000 nach dem Projekt Visitenkarte die zweite große städtebauliche Herausforderung. Das Vorhaben umschließt unter anderem die Umgestaltung des Berliner Platzes und dessen Anbindung an den Rhein, dem Bau einer zweiten Eisenbahnbrücke und des S-Bahn-Haltepunkts LU-Mitte am Berliner Platz sowie dem Bau des Einkaufcenters Walzmühle den Süden der Innenstadt. Die einzelnen Vorhaben sind 2006 weitestgehend verwirklicht.

Am 3. Februar 2008 ereignete sich in Ludwigshafen ein schwerer Hausbrand, bei dem neun Aleviten türkischer Abstammung ums Leben kamen. In der Folge war das deutsch-türkische Verhältnis belastet, da es Gerüchte um eine mögliche Brandstiftung sowie um zu langsame Hilfe durch die Feuerwehr gab.

Wirtschaft

In Ludwigshafen befindet sich der Stammsitz der BASF, die hier den größten zusammenhängenden Chemiestandort der Welt – gegliedert in mehr als 300 Einzelbetriebe – betreibt. Im Umfeld der BASF und durch Ausgründungen haben sich weitere Chemieunternehmen wie z. B. BK Giulini GmbH & Co.KG, die DyStar GmbH & Co. KG und die Raschig GmbH angesiedelt. Die Abbott GmbH entstand aus der Knoll AG, der früheren Pharmasparte der BASF.

Bis Ende 2010 soll die Innenstadt durch den Bau eines neuen Stadtquartiers auf dem Gelände des ehemaligen Zollhofhafens (Einkaufszentrum "Rhein-Galerie Ludwigshafen", Stadtplatz mit Verlängerung der bestehenden Rheinpromenade, Gastronomie, Veranstaltungshalle im ersten Bauabschnitt, in einem zweiten kommen ein Hotel sowie ein Wellnessangebot hinzu) wieder an den Rhein gebracht werden. Investor des 220-Millionen-Euro-Projektes ist das Hamburger ECE Projektmanagement, welche das fertige Einkaufszentrum auch betreiben wird. Baustart ist, nachdem der entsprechende Bebauungsplan vom Stadtrat verabschiedet und der Bauantrag genehmigt wurde, am 17. Juni 2008.

Quelle: www.wikipedia.de